Tag der Diakonin im Bezirk Lindenberg

„Siehe, nun mache ich etwas Neues. Schon sprießt es, merkt ihr es nicht? Ja, ich lege einen Weg an durch die Wüste und Flüsse durchs Ödland“, so der Lesungstext am Tag der Diakonin 2025.
Seit zwei Jahrzehnten beten die Frauen im Bezirk Lindenberg für die Weihe der Frauen zur Diakonin. Auch die mit Spannung erwartete Weltsynode in Rom im Oktober letzten Jahres, hat keinen Fortschritt gebracht. Wie lange reicht unser Atem noch, so die Frage im Orga-Team. Um ein Stimmungsbild von den anwesenden Frauen zu erhalten, wurden drei Impulsfragen an die Teilnehmer*innen ausgegeben:
„? Fragen die Euch zum Thema: "Diakonat von Frauen" umtreiben“
„- Eurer Gleichgültigkeit, Resignation, ..., Ausdruck verleihen“
„! Sind für Euch Zeichen der Hoffnung sichtbar, wo öffnen sich Türen...“
Obwohl die Enttäuschung der Frauen groß ist, ist die Hoffnung da: „Bleibt dran, das Engagement ist wichtig“ oder „Wir hoffen auf den neuen Papst“.
Susanne Schrenk, Mitglied im Netzwerk Diakonat der Frau, berichtete, dass sich Frauen aus fast allen Erdteilen am Rande der Weltsynode mit Delegierten und offiziellen Berater*innen der Weltsynode trafen, um ihrem Anliegen, Frauen zu Diakoninnen zu weihen, Gehör zu verschaffen. Die weltweiten Frauengruppen wollen die Zusammenarbeit intensivieren. Die anschließende Wortgottesfeier wurde wieder vom Orga-Team Monika Kirchmann, Elli Möschel, Elisabeth Rotter, Susanne Schrenk und Anne Spieler vorbereitet und durchgeführt.