40 Jahre Frauenbund Grünenbach
"Ihr seid das Salz der Erde": Die Gründungsfrauen erhielten als Geschenk symbolisch ein Glas mit Salz Mit einem Sektempfang begann der Festabend zum 40 jährigen Vereinsjubiläum. Viele geladene Gäste versammelten sich in der Laubenberghalle und wurden von Gertrud Bettrich begrüßt. Darunter die Nachbar- Frauenbundfrauen aus Ebratshofen, Stiefenhofen, Gestratz und Maierhöfen, die der Einladung gefolgt sind. Nach einem spirituellen Impuls von Anne Bildstein und Karin Weber unter dem Motto "Ihr seid das Salz der Erde", gab Karin Diller einen Rückblick auf die Vereinsgeschichte.
Mutige Frauen seien es gewesen, die vor 40 Jahren in Grünenbach den "Gesprächskreis junger Frauen" gründeten. 15 junge Frauen schlossen sich damals zusammen und trafen sich jeden Monat einmal in der alten Schulküche zu verschiedenen Themen. Neben Erziehungsfragen und gesunder Ernährung standen auch damals schon gemeinsame Unternehmungen bei Wanderungen und Hüttenabenden nicht hintenan.
Regelmäßige Kindergottesdienste einmal im Monat und die jährliche Herbergssuche in der Vorweihnachtszeit wurden vom Frauenbund über 35 Jahre organisiert und gestaltet. Seit 2 Jahren wird dies nun vom Kindergottesdienst-Team unter Leitung von Astrid Nagel liebevoll weitergeführt.
Eine bunte Vielfalt an Themen, wie Kräuter Workshop, Fasching, Bergandacht, Ausflug oder Kreativabend, werden im Jahresprogramm festgelegt. Geselligkeit und Gemeinschaft nehmen einen wichtigen Platz in der Frauengruppe ein.
So soll die Gruppe eine Oase für Frauen sein, aber auch ein Ort der Verbundenheit für die Dorfgemeinschaft und die Gesellschaft.
Soziales Engagement ist den KDFB Frauen wichtig. Regelmäßig werden soziale Einrichtungen wie das Kinderhospiz in Bad Grönenbach und das Familienpflegewerk Lindau mit Spenden unterstützt. Ebenso sind sie jährlich bei der "Solibrot Aktion" von Misereor und der "Geschenk mit Herz" Aktion von Humedica aktiv dabei.
Grüße und Glückwünsche überbrachten 1. Bürgermeister Markus Eugler und die Frauenbund-Bezirksleiterinnen Elisabeth Rotter und Elli Möschel aus Weiler.
"Durch euer Mitwirken und das einsetzen eurer Talente und Begabungen wird der Frauenbund vielfältig und bunt", unterstrichen sie die Wichtigkeit des Frauenbundes vor Ort und bedankten sich bei den Frauen für ihr Engagement.
Rhythmisch abgerundet wurde der Abend mit Tanzeinlagen der Laubenberg Line Dancer unter Leitung von Jurgita Hehle.
Heiter und musikalisch wurde das "Hefelied" von Jutta Stadelmann und Margarete Dopfer vorgetragen.

